GESCHICHTE
Das Land hat eine Fläche von jeweils 73 und 50 Morgen. Dort leben viele wilde Tierarten und es gibt noch viele wertvolle und seltene Baumarten. Auf einem Teil des Landes wurde während der Kolonisierung durch die Briten Tee, Kaffee und Gummibäume angebaut. Nach dem Abzug der Briten 1948 hat die Natur das Gebiet zurück erobert.
SITUATION HEUTE
Nachdem infolge der Brandrodung und der Waldbrände während der Dürreperiode große Teile der Bergwälder vernichtet wurden, finden wilde Tiere wie Elefanten, Leoparden, Hirsche, verschiedene Affenarten, Schlangen und Vögel hier einen der selten gewordenen abgeschiedenen sicheren Orte, an denen sie nicht gejagt werden.
NACHHALTIGE FORSTWIRTSCHAFT
Mit unserem Fachwissen pflanzen wir seltene Kräuter und Gewürzean. Über selbstanglegte Wasser(Baum)leitungen wird Wasser zu entlegenen Stellen transportiert. Zusätzliche legen wir Wasserdämme an, um die Wasservorräte zu sichern.
EIN TEIL SEIN
Während der vergangenen 20 Jahre ist die Bevölkerung in Sri Lanka schnell gewachsen und damit auch die Lebenshaltungskosten. Immer mehr Menschen versuchen jetzt ihren Lebensunterhalt zu verdienen, ohne an die Zukunft zu denken. Die letzten unberührten Wälder gerieten in Gefahr, als die Nachfrage nach Holz infolge des Wiederaufbaus nach der Tsunami Katastrophe explodierte. Durch die hohen finanziellen Hilfen aus dem Ausland wurde es sogar profitabel, Bäume in ländlichen Gegenden zu fällen. Selbst von Privatland wurden wertvolle Bäume verkauft. Wilde Tiere suchen Schutz im Grasland, aber Jäger brennen diese Flächen ab. Mit anderen Tieren kam es zu Konflikten mit den Bauern.
Ein weiteres Problem sind die Monokulturen wie Zuckerrohr, Tee, Kaffe, Gummibäumen und schnell nachwachsende Bäume zur Produktion von Möbeln. Der Wasservorrat in der Bergregion ist schon jetzt in einem kritischen Zustand.
Es ist nicht leicht, nachhaltige Forstwirtschaft unter solchen Bedingungen durchzusetzen, aber wir möchten einen Anfang machen und dadurch ein Beispiel geben.